ein bein stellen

lange bin ich fort gewesen und hab es nicht bemerkt. objektiv gesehen muss ich in einem halben jahr krank geschrieben etwas erlebt haben. da war etwas, das mir spaß gemacht hat.

da war was.
und jetzt?

gehen sie zurück auf los. ziehen sie nicht viertausend ein. mir geht es nicht mies. mir geht es standard. das ist schlimmer. seit letztem frühling letzten sagen die menschen „alles gut“, die berlinerinnen sagen schon „allet jut“. nichts ist gut. eine schäbige ausrede ist das „alles gut“ für probleme die da sind, die man aber nicht sehen will. eine methode ist es, einfach „alles gut“ zu sagen, um dem gegenüber zu signalisieren „lass mich in ruhe, dafür lass ich dich in ruhe.“ und so gehen wir wieder an einander vorbei und tun so als gäbs unsere gemeinsame vergangenheit nicht.

ich bin ratlos. bist du es?

ps: im märz habe ich das album nach übergestern veröffentlicht.